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Letzte Aktualisierung 19.09.2017

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AIC (2011) - 10. OMV Linz Donau Marathon

10.04.2011 von Thomas Naef

Harald Gopp und André Wille am Start

Rangverkündigung ...
Rangverkündigung ...

AIC (2011) - Linz

 

Etwas mehr als 300 Starter/-innen sind zum Auftakt des heurigen Austrian Inline Cups (AIC) in Linz angetreten. Start um 08:31 Uhr, bei schönstem  Frühlingswetter.

 

Endergebnis Linz:
Herren
1. Roberto SCREPANTI (ITA)
2. André WILLE (LIE)
3. Mathieu GRANDGIRARD (AUT)
8. Harald GOPP (LIE)
 
Damen
1. Kristina KOBLER (AUT)
2. Alice WAGNER (AUT)
3. Eva WAGNER (AUT)

Die ganze Ergebnisliste kann hier aufgerufen werden.

 

Harald Gopp sehr zufrieden
Die zehn Mann grosse Verfolgergruppe kam mit einem Rückstand von 1:22 Minuten auf das Spitzenduo ins Ziel. Mit dabei war erfreulicherweise auch Harald Gopp. Es bestand für ihn während des Rennens nie die Gefahr, dass er aus dieser Gruppe abreissen lassen musste. Der Ruggeller überquerte die Ziellinie als ausgezeichneter Achter. «Ich habe nicht damit gerechnet, schon so gut in Form zu sein. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden», so Gopp nach dem Wettkampf.

 
André Wille im Zielsprint nur von einem Italiener bezwungen
Inlineskating. – 500 Skater aus zehn Nationen waren bei Sonnenschein und angenehmen 12 Grad Celsius am Start zur ersten Etappe des Austria Inline Cups 2011. Eine kurvenreiche Runde durch die Linzer Innenstadt musste dabei absolviert werden. Der für das «Ideeprint-Eo Skates World Team» fahrende Vaduzer André Wille wollte seine gute Form, die ihn bereits vor einer Woche in Berlin auf Rang zehn brachte, abermals ausspielen. Der Ruggeller Harald Gopp vom «BWT Austria Speedteam» ging mit dem Ziel an den Start, so lange wie möglich mit der Spitze mitzuhalten.

Wille führt Vorentscheidung herbei
André Wille war ohne seine Teamkollegen nach Linz gereist, was gegenüber der Konkurrenz aus den anderen Teams, welche teilweise mit fünf Leuten am Start war, einen Nachteil darstellte. Der Liechtensteiner zeigte sich davon aber wenig beeindruckt und lief taktisch klug. Da das Tempo der Spitzengruppe auf den ersten Kilometern sehr gemächlich war, konnte sich der 33-jährige Vaduzer in der Anfangsphase etwas «verstecken». Da einige sehr gute Sprinter am Start standen, musste er früher oder später selber die Initiative ergreifen, sprich Attacken starten, um so eine Fluchtgruppe zu lancieren.
Gegen Rennhälfte war es dann so weit. Da niemand im Feld den Anschein machte, sich lösen zu wollen, wurde Wille aktiv und startete selber die ersten Ausreissversuche. Nach mehreren energischen Antritten konnte er sich nach rund 14 Kilometern zusammen mit dem Italiener Roberto Screpanti vom Team «Vitamine & Co. – Efect2 Ferrara Inline» aus dem Hauptfeld heraus lösen. Das Duo konnte sich schnell vom Feld absetzen und einen Vorsprung von über einer Minute herausfahren.

Im Sprint fehlen die letzten Körner
Da der 25-jährige Italiener gleich drei Helfer in der Hauptgruppe hatte, sah er keinen Anlass, das Tempo zu machen. So war es Wille, der die meiste Führungsarbeit verrichten musste. Das tat der Vaduzer auf eindrückliche Art. Gegen Ende wollte er die Entscheidung herbeiführen, indem er die Pace mehrmals verschärfte, den Italiener aber nicht abschütteln konnte. So kam es nach 21 Kilometern zu einem Sprint, bei welchem Screpanti gegenüber dem Ausdauerspezialist über die schnelleren Beine verfügte und so das Rennen hauchdünn für sich entscheiden konnte.
Auch wenn Wille aufgrund der aktiveren Fahrweise den Sieg verdient hätte, kann er dennoch auch mit Rang zwei sehr zufrieden sein. Er hat bewiesen, dass seine Form passt.
 

Nächster Einsatz in Mauren
Für die beiden Liechtensteiner geht es nun am Samstag, 30. April, weiter. Dann steht in Mauren ihr Heimrennen auf dem Programm, das mit grosser Spannung erwartet wird. Dort stehen weitere FL-Skater im Einsatz.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland, Mittwoch, 13. April 2011, Seite 19

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